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undervoll sind die Bas- und Hochreliefe auf der unteren Halbfassade in sieben Reihen oder Streifen, sie werden dichter und winziger auf den Leibungen der Portalen; darauf sind drei groβe Figuren.In der Mitte steht Heiligen Michaels Basrelief, aus Kalkstein, gut erhalten, in frontalen Stellung, der den Drache der Apokalypse, der den Zipfel der Chlamys beiβen wollte, verletzt, er hält die Welt in der linken Hand und die Lotosblume in der rechten Hand. Auf den zwei kleineren Portalen sind, in Hochrelief, die Figuren von Heiligen Ennodio Bischof in Pavia, Theologe, Dichter und Rhetor, und von Heiligen Eleucadio Erzbischof in Ravenna, die beide sind Schutzheiligen mit Heiligen Michael und tragen päpstlichen Anzüge.
In der Lünetten der sechs Portalen halten die stehenden stattlichen Engel, mit Tunikas und Pallium, und mit symmetrisch ausgebreiteten und groβen Flόgeln, die Welt und die Lotusblume und sollen die Bitten aus den Lippen der Glδubigen in der Kirche aufheben, sie in den Himmel bringen und sie Gott bieten: prδzise die Funktion des griechischen anghelos: Botshafter. Überall haben die Basreliefe groβe Vierfalten an Menschen und Dingen: Szenen aus Jagd (z. B. des Hirsches), Szenen aus Handwerke (z. B. aus Schmiedehandwerke), aus Fischerei, aus Alltag, von Mδnnern, die mit sonderbaren Ungeheuern kδmpfen: Figuren von Drachen, von Hippogryphen, von Pferden, von Sirenen, von Adlern, von Sphinxen, von Lφwen, von Pfauen oder von Kranichen, von gehφrnten Teufeln; und andere Ungeheuer nach der Fantasie der Bildhauer, die meiner Meinung nach alle aus Pavia kommen.
Es gibt auch biblische Themen, wie, zum Beispiel, derjenige, von Adamo und Eva mit der Schlange und dem Engel mit dem Schwert in der Hand, um sie zu jagen: diese Episode steht neben dem rechten Portal, links, und sie ist auch auf einem Kapitell auf der Innenseite. Es gibt auch viele Verzierungen auf den Säulen, auf den Lisenen der Gewölbepfeiler und auf den Zwingen der Portalen: kleine Palmen, Gewirre und Blätter. Aber wer kann alles gut intepretieren ?
Aber auf der Leibung des rechten Portal- gröβer als das linke Portal- auf einem linken Pfosten und neben einer Sirene- die Versuchung! « desinit in piscem mulier formosa superne » - ist ein restaurierte Kapitell mit zwölf Gesichte. Behaart- weiblich- und behaart und schnurrbärtig- männlich- ein Gesicht trägt eine flache Krone mit griechischen Kreuzen und ein andere Gesicht trägt eine niedrige „französische“ Mitra; das ist die einzige Mitra auf den Kopfe der Bischofs in der ganze Fassade.
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