|
ie jetzige Basilika ist typisch für den romanischen lombardischen Stil des 12. Jahrhunderts; sie hat ein lateinische Kreuz, mit dem sehr vorspringenden auf seinem rechteckigen Umfang Querschiff, und sie hat drei Sattelfassaden oder mit zwei Dachflächen. Die Hauptfassade hat vier Halbpfeiler, die eine dekorative Funktion haben und sie in drei Teile teilen, jeder Teil hat sein Portal. Die drei Fassaden sind aus Sandstein und hoch aus Ziegeln. Auf der Innenseite sind auch die massiven Pfeiler, die Arkaden und die dekorativen Elemente aus Sandstein, und aus Kalkstein. Dieser weiche und gelbliche Kalkige sandige Stein kommt aus Oltrepò, und vielleicht aus der Gruben von Santa Giulietta: aber der „Krebs des Steins“ und die Schaden durch Frost, immer intensiv im Winter in Pavia, haben die Bedingungen des Steins verschlechtert.
Die groβe Sattelfassade, die auf einem beweglichen und gangbaren Tunnel die zwei Dachflächen entlang, bietet den Besuchern drei groβen Portalen mit einer tiefen Leibung, die auf der Innenseite mit den drei Kirchenschiffen übereinstimmen, die beweglichen Strebepfeiler teilen sie in drei Vertikalzonen. Hoch, in der Mittelzone, bilden drei zweibogige Fenster, jedes mit einer Doppelzwinge, und Säulchen, eine Loggia für höheren Gelegenheiten. Hoher, drei einbogige, tiefe, gewölbte Fenster, neu gemacht, wie ursprünglich, wo ein groβes kreisförmiges Fenster war; und, im Zentrum, eine kreuzförmige Öffnung mit zwei Löcher, wie auf der Fassade von San Pietro in Ciel d’ Oro. Diese Öffnungen lösen das Problem des Lichtes im Hauptkirchenschiff; ursprünglich gab es acht kleine Fenster auf den Seitenwände, die man noch auf der Auβerseite sehen kann, und die seit 1489 wegen der neuen niederen Gewölben nur den Dachboden beleuchten.
Über die zwei kleineren Portalen – das rechte Portal ist breiter als das linke Portal- beleuchten zwei zweibogige Fenster auf der Innenseite nur die erste Bogenweite der zwei Emporen, wovon man bald erzählen wird. Da die Basilika, wie die andere in Pavia, „orientiert“ oder mit der Apsis nach Orient gerichtet –woher das Licht von Christus kam – ist, leuchte so die nach Westen gerichtete Hauptfassade nachmittags wegen der Sonne auf, die untergeht und ursprünglich die Schüssel aus glänzenden, bunten Keramik beleuchtete. Einige Bruchstücke der Schüssel sind jetzt im Bürgermuseum.
|